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Keine Grundbucheintragung in Grundstück einer GbR bei Verpfändung eines Gesellschaftsanteils



Die Frage, ob die Verpfändung eines Anteils an einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) in das Grundbuch eines im Eigentum der Gesellschaft stehenden Grundstücks einzutragen ist, ist in der Rechtsprechung umstritten.

Der Bundesgerichtshof sorgt nun für mehr Klarheit. Zumindest bei vorliegender Anerkennung der Rechtsfähigkeit der (Außen-)Gesellschaft bürgerlichen Rechts scheidet die Eintragung der Verpfändung eines Gesellschaftsanteils in das Grundbuch eines im Eigentum der Gesellschaft stehenden Grundstücks zur Vermeidung eines gutgläubigen (lastenfreien) Erwerbs eines Dritten aus. Die Verpfändung eines Gesellschaftsanteils begründet weder ein Recht des Pfandrechtsinhabers an den im Grundbuch eingetragenen Rechten der GbR noch wird diese als Rechtsinhaberin in ihrer Verfügungsbefugnis beschränkt.

Urteil des BGH vom 20.05.2016
V ZB 142/15
WM 2016, 1973



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