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Arzt muss Auskunft über genetische Abstammung eines Spenderkindes geben



Ein durch künstliche Befruchtung gezeugtes Kind kann von dem Arzt, in dessen Gemeinschaftspraxis die Samenspende stattfand, Auskunft über seine genetische Abstammung verlangen. Dass ein anderer Arzt die Insemination durchgeführt hatte, spielte für das Oberlandesgericht Hamm keine Rolle.

Urteil des OLG Hamm vom 23.11.2016
30 U 7/16
Pressemitteilung des OLG Hamm