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Kein Wechsel des Vornamens aus religiösen Gründen



Ein Spätaussiedler aus Russland wollte nach 16 Jahren aus religiösen Gründen wieder seinen Taufnamen Sergej statt des nach der Übersiedlung eingetragenen Vornamens Siegfried annehmen. Das Verwaltungsgericht Stade lehnte dies mit der Begründung ab, dass die Führung des Vornamens grundsätzlich der freien Disposition entzogen ist. Der Wunsch allein, einen anderen Namen führen zu wollen, reicht als Grund für eine Änderung nicht aus. Eine besondere Verbundenheit mit seinem Taufnamen vermochte der Betroffene nicht nachzuweisen.

Urteil des VG Stade vom 26.09.2016
1 A 1398/15
Wirtschaftswoche Heft 4/2017, Seite 79



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