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Verweigerung der Urlaubsabwesenheit nur bei Gefährdung der Eingliederung



Das Jobcenter muss seine Zustimmung zu einem von einem Langzeitarbeitslosen beantragten dreiwöchigen Urlaub geben, soweit hierdurch die berufliche Eingliederung nicht beeinträchtigt wird. Dies ist nur dann der Fall, wenn laufende Bewerbungen konkrete Aussicht auf Erfolg haben. Eine Sanktionierung eines früheren angeblichen Fehlverhaltens des Arbeitslosen mit der Ablehnung des Antrags ist nicht zulässig.

Urteil des SG Dortmund vom 16.12.2016
S 19 AS 3947/16
AA 2017, 56