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Hohes Schmerzensgeld bei Geburtsschäden wegen verspäteten Kaiserschnitts



Das Oberlandesgericht Hamm hat einem Kind ein Schmerzensgeld in Höhe von 250.000 Euro zugesprochen, nachdem aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers verspätet ein Kaiserschnitt durchgeführt und das Kind aufgrund einer Nabelschnurumschlingung mit schweren Hirnschäden geboren wurde und deswegen dauerhaft unter schweren Entwicklungsstörungen zu leiden hat.

Urteil des OLG Hamm vom 04.04.2017
26 U 88/16
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