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Gewonnene Reise darf nicht teuer werden



Auf Antrag einer Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Bremen einem Reiseanbieter untersagt, in Werbeschreiben mitzuteilen, der jeweilige Werbeadressat habe eine Reise gewonnen, wenn der Gewinner gleichwohl Kosten, insbesondere für einen Kerosinzuschlag (49 Euro), Flughafenzuschlag und/oder Saisonzuschlag, für die Reise tragen muss. Eine solche Werbung ist irreführend und folglich zu unterlassen.

Urteil des LG Bremen vom 22.02.2017
12 O 203/16 (nicht rechtskräftig)
Pressemitteilung des LG Bremen