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Vor Rutschgefahr im Nassbereich eines Schwimmbeckens muss nicht gewarnt werden



Im Nassbereich eines Schwimmbades muss weder eine Gummimatte ausgelegt werden noch sind spezielle Hinweise auf die Rutschgefahr erforderlich.

Dies hat das Oberlandesgericht Nürnberg im Fall einer Frau entschieden, die nach einem Saunagang im Außenbecken der Badeanlage geschwommen und nach Verlassen des Beckens auf den Holzbrettern im Ein-/Ausstiegsbereich nach hinten weggerutscht war. Der Betreiber des Bades konnte für die von dem Badegast erlittenen Verletzungen nicht haftbar gemacht werden.

Urteil des OLG Nürnberg vom 28.08.2017
4 U 1176/17
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