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Kosten für Wachschutz können nicht auf Wohnungsmieter umgelegt werden



Die Kosten für einen Wachschutz durch ein Sicherheitsunternehmen für ein aus Wohnungen und Gewerberäumen bestehendes Haus können nicht auf die Wohnungsmieter als Betriebskosten umgelegt werden. Nach Auffassung des Amtsgerichts Neubrandenburg wurden die Wachschutzkosten unzweifelhaft durch die Gewerbeeinheiten veranlasst, sodass mit den hierfür anfallenden Kosten auch nur die Mieter der Gewerberäume belastet werden können.

Urteil des AG Neubrandenburg vom 21.09.2018
102 C 22/178
Pressemitteilung des AG Neubrandenburg