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Verjährung von Ansprüchen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung



Eine Tanzlehrerin hatte am 1. Februar 2009 einen Skiunfall erlitten. Im Mai 2010 stellte sie deshalb einen Leistungsantrag aus einer abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung, der von dem Versicherer abgelehnt wurde. Im Jahr 2014 beantragte die Versicherungsnehmerin aufgrund anderer Erkrankungen erneut Leistungen, u.a. die Beitragsbefreiung ab März 2009, was die Versicherung erneut ablehnte.

Die Klage der Frau blieb erfolglos, da der Anspruch auf Beitragsbefreiung aus dem Skiunfall längst verjährt war. Die Verjährungsfrist beträgt in derartigen Fällen drei Jahre beginnend mit Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.

Urteil des BGH vom 03.04.2019
IV ZR 90/18
jurisPR-VersR 5/2019 Anm. 1