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Keine Minderung des Nutzungswerts eines Firmenwagens durch Garagenkosten



Hat ein Arbeitnehmer für die Besteuerung der Privatnutzung eines Geschäftswagens die sogenannte Ein-Prozent-Regel gewählt, kann er den geldwerten Vorteil für die Überlassung eines Fahrzeugs grundsätzlich nicht um die anteilig auf eine Garage entfallenden Grundstückskosten mindern.

Für das Finanzgericht Münster war für die Inbetriebnahme des Fahrzeugs die Unterbringung in einer Garage nicht notwendig. Die vom steuerpflichtigen Arbeitnehmer behauptete Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, wonach das Fahrzeug nachts in einer abschließbaren Garage abzustellen sei, belegte für das Gericht nicht, dass die Unterbringung in einer Garage zwingende Voraussetzung für die Überlassung des Fahrzeugs war. Das Finanzgericht hat die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.

Urteil des FG Münster vom 14.03.2019
10 K 2990/17 E
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